Heute starten wir in den März. Manche von uns fasten. Andere entrümpeln die Wohnung. Gärtner: innen beschneiden Bäume und Sträucher. All das schafft Raum. Raum der wichtig ist, damit neues entstehen, üppig wachsen und Frucht bringen kann.
In der vergangenen Woche durfte ich erneut mit einem jungen Mann arbeiten. Drei Kinder, gute Anstellung, großes Engagement in der Sportförderung. Raum für sich selbst? Bisher zu wenig. Da geht entrümpeln logischerweise eher schwer.
Was aber immer passt – vielleicht auch für dich – ist das Zeitliche würdigen und segnen zu lernen. Konkret bedeutet das, zu schauen, was du aus deiner Historie Gutes in deine Zukunft mitnimmst, was du – möglichst versöhnt, und dazu braucht es manchmal Unterstützung – zurücklassen kannst.
Früher habe ich auf dem Bahnsteig noch Taschentücher schwingen gesehen. Der Reisende konnte so noch lange darauf blicken und der Zurückbleibende hatte die Hilfe parat, wenn Tränen der Traurigkeit über diesen Abschied kullerten.
Aufräumen, Entrümpeln, Klären kann schmerzhaft sein. Doch ohne Ritual, ohne bewusstes Verabschieden und Klärung auch der Dinge, die mir allesamt zuteilwurden, geht es oft nicht gut weiter.
Wie segnest du die Zeit in der du bist?
Herzlich,
Patricia Myriam
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